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Interntrip Berlin

Bild des Benutzers Lotte Märtner
Gespeichert von Lotte Märtner am 21 August, 2018 - 08:38

 

Das Schönste am Berliner Bahnhof ist, dass man sofort weiß wo man ist, sobald man ihn verlässt. Ich war in der Hauptstadt. Die nächsten 5 Tage würde Ich die Arbeit in einem NGO kennenlernen, bei der Enzyklopädie der Welt Wikipedia. Genauer gesagt der Wikimedia Foundation. Zuerst  ging es aber zu Dominik, meinem Ansprechpartner bei Wikimedia und Gastgeber für die nächsten 5 Tage.

Nun stand Ich da, im Herzen meiner Hauptrecherchequelle der letzten 4 Jahre. Ich stehe im Büro der Wikimedia Foundation Deutschlands. Das NGO wirkt wie ein klassisches Start Up, lockere Arbeitskleidung, kein formeller Umgang und Tischkicker. Auch dabei, eine Menge Motivation.

Knapp 120 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Ehrenamtlichen Wikipedia Redakteure genügend Unterstützung bekommen, die Seite technisch einwandfrei läuft, betreiben Lobbyismus in Sachen Internetfreiheit oder klären die Allgemeinheit darüber auf wieso freies Internet wichtig ist. Bemerkenswert ist, dass jeder Arbeiter von seiner Arbeit überzeugt ist und den Werten Wikipedias.

Nach einer Tour durch die ganze Foundation durfte Ich nun auch anfangen zu arbeiten, primär Recherchearbeit für kommende Projekte. Es war politische Sommerpause, weswegen alles ein wenig ruhiger zugegangen war. Die Integration in das 4 Mann/Frau starke Team war schnell gemacht, denn alle waren offen und nett zu mir. Der Spirit war dem des Hansenbergs ähnlich: Nett, offen und respektvoll.

Über die 5 Tage hatte Ich dauerhaft etwas zu tun und durfte auch meine Inputs geben, welche allesamt ernst genommen wurden und diskutiert wurden. Ich fühlte mich nicht nutzlos und dafür war Ich dankbar. Ich fühlte mich als würde Ich tatsächlich gebraucht werden.

Doch auch neben dem Praktikum gab es viele spannende Veranstaltungen, wie beispielsweise eine Diskussion zu dem Thema: Was passiert mit meinen Daten nach dem Tod. Oder ein Treffen mit anderen Hansenbergern, welche in Berlin lebten und studierten. Bis lange in die Nacht konnte man sich reg über das Leben am Berg unterhalten und bemerken, dass irgendwie ist alles immer noch gleich und doch so verschieden ist.

Vielen Dank an den Alumni-Verein für die Organisation des Praktikums und Dominik, sowie dem ganzen Wikimedia Team.

Text und Bild von Tim Berkholz

 

Bilder: